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Manchmal, aber nur manchmal...

… lesen Studierende die Aushänge am Büro der Dozentinnen.

Über einen Aushang am Büro der Dozentinnen für Sozialpädagogik und Management wurden die Studierenden auf einen Fachtag Ethik in der Sozialen Arbeit am 19. Oktober 2015 an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt aufmerksam. Dieser stand unter dem Thema „Wissen erweitern – Urteilskraft stärken“. Ziel des Fachtages war es, die ethische Kompetenz der Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis zu erweitern und deren professionelle Urteilskraft zu stärken.

Nach Rücksprache mit der Studiengangleitung konnte der Tag frei von Vorlesungen gehalten werden, sodass die Studierenden des 5. Semesters im Studiengang Sozialpädagogik und Management geschlossen nach Würzburg fahren konnten. Dies bedeutete aber nicht, dass ausgeschlafen werden konnte. Bereits gegen sechs Uhr trafen sich die Fahrgemeinschaften. Größere Mengen Kaffee, Kuchen und laute Musik erleichterten die Anreise.

Der Fachtag begann mit Impulsvorträgen zu den Themen „Menschenrechte als normative Grundlage der Sozialen Arbeit: Was bringen sie uns in der Praxis?“ und „Berufsethos – ein Kompass für die sozialprofessionelle Praxis“. Nach der Mittagspause trennten sich die TeilnehmerInnen und bearbeiteten in Workshops Fallbeispiele aus dem Praxisalltag unter besonderer Berücksichtigung der ethischen Perspektive. Zur Auswahl standen Workshops zu den Arbeitsfeldern Altenhilfe, Sozialpsychiatrie, Kinder- und Jugendhilfe sowie Behindertenhilfe. Letztgenannter Workshop wurde durch die IBA-Professorin Dr. Stahl geleitet.

In den Workshops trafen sich Vertreter aus Wissenschaft und Praxis. So fanden sich im Workshop Kinder- und Jugendhilfe neben Professoren, Sozialpädagogen und Sozialarbeitern aus dem Öffentlichen Dienst sowie aus Angestelltenverhältnissen bei freien Trägern auch eine Vielzahl von Studierenden. Es herrschte ein offenes und produktives Arbeitsklima und es entwickelten sich Diskussionen auf hohem Niveau über ethische Probleme im Praxisalltag. Die anfänglichen Bedenken der Studierenden, den fachlichen Ansprüchen gegebenenfalls nicht gerecht werden zu können, lösten sich relativ schnell auf und es wurde auf Augenhöhe miteinander diskutiert.

Zum Abschluss des Fachtages trafen sich alle Teilnehmer nochmals im Plenum. Im Rahmen der Verabschiedung kündigten die Organisatoren des Fachtages an, dass dieser keine Einmal-Veranstaltung bleiben solle. Der Studiengang Sozialpädagogik und Management wird wieder dabei sein – dann mit den Studierenden des 7. Semesters, vielleicht auch ergänzt um Kommilitonen aus anderen Semestern?